Die Kuh, die weinte
Buchtipp: Klassiker von Ajahn Brahm

Ajahn Brahm ist ein buddhistischer Mönch in der Theravada Tradition mit Wurzeln in England und einer der bekanntesten buddhistischen Lehrer unserer Zeit. In seinem Buch "Die Kuh, die weinte" erzählt er in 108 Geschichten von uralten Weisheiten und modernen, lebensnahen Themen. Das Buch vereinigt traditionelle Erzählungen und Erlebnisse aus dem Leben als Mönch.
Es sind Geschichten, die Ajahn Brahm inspiriert haben tiefer zu blicken und ihn beim anschaulichen Lehren der Meditationspraxis unterstützen. Das Erzählen ist ein wichtiger Teil seiner Lehrmethode. Ajahn Brahm sagt selbst über diesen Buch, er habe als Mönch der Waldkloster-Tradition dreißig Jahren lang diese Geschichten zusammengetragen. Er wünscht allen, die es lesen, Freude und Bereicherung für das eigene Leben, genauso wie diese Geschichten bereits anderen Menschen gedient haben.
Ajahn Brahm zeigt uns in diesem Buch viel von seinem einzigartigem Repertoire und gewährt Einblicke in seinen eigenen Weg vom Physikstudium an der Universität Cambridge über die Zeiten als Mönch im thailändischen Dschungel und schließlich als buddhistischer Lehrer und Gründer eines Klosters in Australien, dem er heute als Abt vorsteht. Er begegnete auf seinem Weg eigenen menschlichen Marotten und Hindernissen, sowie den Herausforderungen und Lebensgeschichten anderer mit großer Einfühlsamkeit, Ehrlichkeit und entwaffnendem Humor. So ist diese Sammlung eigener Erlebnisse, Erfahrungen aus Begegnungen und alten Erzählungen entstanden, die vom Menschsein und dem Leben berichten, von Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden. Sie lehren uns etwas von buddhistischer Weisheit und dem weisen und humorvollen Betrachten menschlicher Erfahrungen.
Auf dem YouTube Kanal der Buddhist Society of Western Australia kann man eine dieser Geschichten, gelesen vom Autor selbst, als animiertes Video anschauen. Sie handelt von einer selbstgebauten Mauer und der menschlichen Neigung, immer die Fehler an den Dingen genau zu sehen und darüber zu übersehen, was gut ist.
Hier geht´s zur Geschichte "Zwei schlechte Ziegelsteine und die Wahrheit über Perfektionismus"
Bereits 2006 erschienen, ist "Die Kuh, die weinte" schon beinahe ein Klassiker. Es ist ein inspirierendes Buch, gleichzeitig mit Leichtigkeit und Tiefgang, regt oft zum Schmunzeln oder Lachen an und ist deshalb meine Leseempfehlung für den Sommer und darüber hinaus.
Hier geht´s zum Buch: Ajahn Brahm. Die Kuh, die weinte. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück.









